Reicht der Platz auf dem Grundstück aus, um alle Fachbereiche unterzubringen?

Ja, das haben unter anderem die Ergebnisse des städtebaulichen Ideenwettbewerbs gezeigt. Zwar ist das circa fünf Hektar große Areal auf dem Flugfeld ist kleiner als die Fläche der derzeitigen Klinikstandorte, moderne Kliniken wie das Flugfeldklinikum werden jedoch heute funktionaler geplant und mit den Flächen wird sparsamer und effektiver umgegangen. Die Ergebnisse des Ideenwettbewerb für das Flugfeldklinikum haben gezeigt, dass die benötigten Flächen gut auf dem Grundstück untergebracht und städtebaulich attraktiv angeordnet werden können. Die Preisträger haben Konzepte geliefert wie ein ansprechender städtebaulicher Entwurf aussehen kann, der die Anforderungen hinsichtlich Flächenbedarf und Funktionen der Klinik erfüllt und gleichzeitig Lösungen für die standortspezifischen Herausforderungen auf dem Flugfeld wie Schallschutz, Verkehrserschließung und die Gestaltung von Grünflächen liefert.

Insgesamt ist für den Neubau Flugfeldklinikum eine Nutzfläche von rund 51.000 m² vorgesehen. Davon sind rund 15.600 m² für Untersuchung und Behandlung und rund 21.300 m² für die Pflege eingeplant. Die restliche Nutzfläche ist für allgemeine/soziale Dienste (ca. 3.700 m²), Verwaltung (ca. 3.800 m²), Ver- und Entsorgung (ca. 4.800 m²), Forschung, Lehre, Ausbildung (ca. 1.400 m²) und sonstige Einrichtungen (600 m²) vorgesehen.

Dieses sogenannte Raum- und Funktionsprogramm ist auf Einzelräume heruntergebrochen mit Mitarbeitern verschiedener Ebenen des ärztlichen Dienstes, der Pflege und Verwaltung abgestimmt. Für die Abstimmung mit den klinischen Nutzern wurden zunächst grundsätzliche Festlegungen und bereichsübergreifende Themen im Rahmen von elf Kerngruppensitzungen abgestimmt. Danach wurde das Funktions- und Raumprogramm in insgesamt 70 Nutzergruppen- und Einzelgesprächen kliniks- bzw. bereichsbezogen besprochen.

Um in Zukunft zusätzlichen Spielraum, beispielsweise für die Einrichtung weiterer, gesundheitsaffiner Flächen, einer Betreuungseinrichtung von Kindern der Mitarbeiter/innen, sowie zur Schaffung von Wohnraum für Mitarbeiter/innen zu haben, führt der Landkreis Gespräche mit dem Zweckverband Flugfeld bezüglich des Ankaufs weiterer Flächen östlich des Grundstücks des Flugfeldklinikums.

 

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