Der Aushub der vorgezogenen Baugrube kann beginnen

Nach langjähriger Planung ist es nun soweit: Mit dem Aushub der vorgezogenen Baugrube beginnt die Bauphase.

v.l.n.r.: Martin Loydl (kauf. Geschäftsführer KVSW), Harald Schäfer (Projektgeschäftsführer Neubau Flugfeldklinikum); Uwe Gfrörer (Geschäftsführer E. Gfrörer & Sohn Schotterwerk GmbH & Co. KG) und Stefan Kommer (Projektleitung Neubau Flugfeldklinikum)

Den Auftrag für den Aushub der Baugrube hat die Firma E. Gfrörer & Sohn Schotterwerk GmbH & Co. KG aus Empfingen bekommen. Der Vertrag wurde heute unterzeichnet. Der Aushub der vorgezogenen Baugrube macht ca. 70 Prozent der gesamten Baugrube aus. Der restliche Aushub erfolgt mit Beginn des Rohbaus Mitte 2021. 

Von August 2020 bis voraussichtlich Februar 2021 werden ca. 70.000 m³ Erde auf dem Grundstück des Flugfeldklinikums ausgehoben und abtransportiert. Dabei wird es zu keinen Verkehrseinschränkungen kommen. Die Baustelle wird über die Flugfeld Allee und Teile der ehemaligen Elly-Beinhorn-Straße befahren. Der Baustellenverkehr wird auf der Calwer Straße in Richtung Westen abfließen. Außerdem ist in Planung, eine weitere Einfahrt über den Südrandweg herzustellen, um eine Belastung durch einfahrende und wartende Lkw auf der Flugfeld Allee zu vermeiden.

Durch staubmindernde Maßnahmen und die Installation einer Reifenwaschanlage wird außerdem sichergestellt, dass die öffentlichen Straßen rund um die Baustelle nicht durch Verschmutzungen belastet werden. Um eine schnelle Abwicklung der Aushubarbeiten zu gewährleisten, wird werktags von 7 – 20 Uhr auf der Baustelle gearbeitet werden.

Die Errichtung der vorgezogenen Baugrube wird dem Rohbau zeitlich vorgezogen, um die Baulogistik auf dem Flugfeld und den angrenzenden An- und Abfahrtszonen zu entzerren und die Belastung für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. So soll die vorgezogene Baugrube nicht zeitgleich im Jahr 2021 mit dem Start des Ausbaus der Autobahn A 81 im Raum Böblingen/Sindelfingen erfolgen.