Patientenzimmer im Flugfeldklinikum

Blick in die Zukunft des fertigen Krankenhauses.

Im zweiten Stock des Neubaus des Flugfeldklinikums gibt es ein Zimmer, in dem man den Eindruck bekommen könnte, dass der Krankenhausbetrieb schon voll im Gange ist: Vorhänge hängen an den Fenstern, zwei Betten stehen im Raum und im voll eingerichteten Bad hängt der Duschvorhang. Es handelt sich um das zukünftige Standard-Patientenzimmer. Das Zimmer wurde so gebaut und eingerichtet, wie alle Zweibett-Patientenzimmer im Flugfeldklinikum aussehen werden. Farblich dominieren Naturtöne wie beige, und hellbraun kombiniert mit gelben und orangen Akzentflächen an den Möbeln. Durch das große Fenster fällt viel Tageslicht in den Raum. Außenjalousien schützen vor der Sonne. Durch die eingebaute großzügige Lüftungsklappe kommt zusätzlich zur automatischen Belüftung frische Luft ins Zimmer
Das Standardzimmer im Flugfeldklinikum ist 24 Quadratmeter groß. Das dazugehörige Bad misst vier Quadratmeter und ist, neben Waschtisch und Toilette, selbstverständlich mit einer bodengleichen Dusche ausgestattet. Im Patientenzimmer liegt ein, hellbrauner, freundlicher, eine wohnliche Atmosphäre ausstrahlender Bodenbelag. Indirektes Licht und Tageslicht verstärken den wohnlichen Eindruck. Trotzdem wird der Boden den erhöhten Hygieneanforderungen im Krankenhaus gerecht. Der Patientenschrank ist mittig zwischen den Betten angeordnet,  so dass beide Patienten Raum für Privatsphäre und Rückzug haben.
 
Wertvolle Expertise der Mitarbeitenden

Die Einrichtung des Patientenzimmers wurde im Rahmen einer Reihe von Ortsbegehungen eng mit den künftigen Nutzern abgestimmt. Mit dem Musterzimmer erhalten  die Mitarbeitenden einen realistischen Eindruck ihres zukünftigen Arbeitsplatzes und können vorab Abläufe und Prozesse in der Versorgung der Patienten erproben. 
Gemeinsam mit den Nutzern wurden auch verschiedene Stoffmuster für die Vorhänge begutachtet und unter Hygieneaspekten geprüft, unterschiedliche Stühle getestet und die Sanitärausstattung bewertet.
 „Die Mitarbeitenden geben uns wertvolle Ratschläge“, sagt Konrad Restle, Nutzerkoordinator im Projekt. Er ist unter anderem zuständig dafür, die Anforderungen der Nutzer aufzunehmen und von den Planern auf ihre Umsetzbarkeit prüfen zu lassen. 
Bei den regelmäßigen Mitarbeiterführungen ist das Musterzimmer immer ein besonderes Highlight. „Hier können sich die Mitarbeitenden sehr gut vorstellen, wie sie die Patienten versorgen werden. Der Neubau ist hier nicht mehr abstrakt, sondern Realität. Das erhöht auch die Akzeptanz und die Vorfreude auf das neue Krankenhaus“, sagt Konrad Restle.