Fragen rund ums Flugfeldklinikum? Hier finden Sie die passenden Antworten.
Im Gutachten zur betrieblich-baulichen Entwicklungsplanung des Klinikums Sindelfingen-Böblingen von 2012 wurde auch geprüft, wie sich ein Neubau auf dem Flugfeld auf die anderen Krankenhäuser in Herrenberg, Leonberg, Calw und Nagold auswirken wird.
Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass Patienten von den anderen Krankenhäusern an den Neubau abwandern werden. Errechnet wurde hier ein Wert von 1,3 % der heutigen Gesamtfallzahl des Klinikverbundes, insgesamt ca. 1.000 Patienten im Jahr. Der Neubau wird aber nach Einschätzung des Gutachters auch Patienten wieder zurückgewinnen, die heute in Krankenhäuser außerhalb des Klinikverbunds, zum Beispiel nach Stuttgart, gehen. Aufgrund dieser Zunahme der Gesamtzahl der Patienten ergibt sich insgesamt ein wirtschaftlicher Vorteil auch für die anderen Krankenhäuser im Verbund.
Weitere Informationen zu den Standorten des Klinikverbund Südwest finden Sie hier.
Alle Informationen inklusive sämtlicher Veröffentlichungen finden unter den jeweiligen Kategorien hier auf der Homepage. Unter anderem sind hier das Gutachten zur betrieblich-baulichen Entwicklungsplanung und die Standortanalyse aus dem Jahr 2013 veröffentlicht, bei der die Kriterien Ökologie, Luft und Schall bereits eine Rolle spielten.
Vor dem städtebaulichen Ideenwettbewerb wurde außerdem eine Voruntersuchung speziell zum Thema Schallschutz und Lufthygiene in Auftrag gegeben. Sie hat bestätigt, dass es weder hinsichtlich der lufthygienischen noch aufgrund der schalltechnischen Situation Bedenken für das geplante Flugfeldklinikum gibt.
Gutachten zu den Themen Schall und Luftschadstoffe und ein Umweltbericht werden im Zuge der Bauleitplanung erstellt. Im Rahmen der in diesem Bauleitplanverfahren durchzuführenden Öffentlichkeitsbeteiligung werden auch die Gutachten und der Bericht zugänglich gemacht werden.
Die Frage der Nachnutzung von Krankenhäusern stellt sich bei einem Neubauvorhaben immer. Es gibt dabei grundsätzlich unterschiedliche städtebauliche Möglichkeiten, die zu gegebener Zeit geprüft werden müssen.
Bis zur Einweihung des Flugfeldklinikums 2028 werden beide Krankenhäuser noch in Betrieb sein und die Patienten in der Region versorgen. Es ist daher noch genügend Zeit, die Frage der Nachnutzung zu diskutieren. Die endgültige Entscheidung über eine Nachnutzung liegt bei dem jeweiligen Eigentümer, d.h. beim Landkreis Böblingen und bei der Stadt Sindelfingen. Die Erfahrung aus benachbarten Landkreisen mit ähnlichen Neubauprojekten zeigt aber, dass sich im offenen politischen Diskurs und kreativen Austausch mit Bürgern und Anwohnern immer nachhaltige Lösungsmodelle ergeben haben, die sowohl zukunftsweisend, wirtschaftlich als auch städtebaulich ansprechend sind. Aktuell laufen diverse Überlegungen zu Stadtentwicklungsprojekten, wie beispielsweise die Teilnahme der Stadt Sindelfingen an der Internationalen Bauaustellung 2027 (https://www.sindelfingen.de/iba2027).
Der Standort Flugfeld ist aus lufthygienischer und schalltechnischer Sicht für den Krankenhausbetrieb geeignet. Dies haben mehrere Untersuchungen bestätigt. Zuletzt wurde im Zuge der Erstellung des Bebauungsplanvorentwurfs im Sommer 2017 eine Voruntersuchung zur schalltechnischen und zur lufthygienischen Situation erstellt. Diese kam zu dem Ergebnis, dass der Betrieb eines Klinikums im Plangebiet „Flugfeld –Parkstadt-West“ 8.0 aus schalltechnischer und lufthygienischer Sicht möglich ist.
Es sind jedoch sogenannte passive Lärmschutzmaßnahmen wie bspw. Glasvorsatzfassaden erforderlich.
Unabhängig davon werden viele Bereiche in Kliniken ohnehin standardmäßig klimatisiert. Dazu gehören OP-Bereiche oder auch radiologische und labortechnische Abteilungen. Auch die Intensivstation ist ganz bewusst klimatisiert und mittels Filtersystem belüftet, weil dadurch in Punkto Raumklima und Luftqualität den strengen hygienischen Vorgaben entsprochen werden kann.
2012 wurde in einem Gutachten untersucht, welche Entwicklungsmaßnahme das Klinikum Sindelfingen-Böblingen langfristig zukunftsfähig macht. Dabei wurden vier Handlungsalternativen geprüft:
Der Neubau auf dem Flugfeld mit ca. 700 Betten hat sich als die ökonomischste und medizinisch sinnvollste Option herausgestellt. Ein neues, zukunfts- und leistungsfähiges Klinikum kommt dabei vor allem den Patienten zu Gute: So profitieren sie nicht nur davon, dass zukünftig alle Fachdisziplinen an einem Standort sind. Moderne Arbeitsplätze garantieren auch die besten Bewerber. Und gute, hochmotivierte Mitarbeiter ermöglichen die besten Heilungs- und Therapieoptionen für die Patienten. Auch aus wirtschaftlicher Sicht war der Neubau die bestmögliche Lösung, um langfristig eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige medizinische Versorgung für die Menschen im Raum Böblingen/Sindelfingen sicherzustellen.
Der Standort hatte sich in einer objektiven Untersuchung gegenüber möglichen Alternativen durchgesetzt. Insgesamt waren elf Standorte hinsichtlich Lage, Erschließung und Grundstück untersucht und bewertet worden. Darin eingeflossen waren Vorschläge aus einer Bürgerinformationsveranstaltung im November 2012.
Der Standort am Flugfeld hat die Anforderungen am besten erfüllt. So ermöglicht die zentrale Lage eine wohnortnahe Versorgung für die Bewohner im Landkreis. Die gute Anbindung an das Straßennetz durch die Lage nahe Autobahn und Bundesstraße und die direkte Nähe zum Bahnhof Böblingen mit ÖPNV-Anschluss erlaubt außerdem Besuchern, Patienten und Mitarbeitern das Klinikum schnell und unkompliziert zu erreichen. Auch die Güterver- und -entsorgungstransporte und die besonders zeitkritische Erreichbarkeit für den Rettungswagen und den Hubschrauber können gewährleistet werden. Das rund 50.000 m² große Areal bietet schließlich genug Platz, um alle Funktionen des künftigen Klinikums an einem Standort zur Verfügung zu stellen und ist hinsichtlich der baurechtlichen Bedingungen und planerischen Vorgaben geeignet.
Im Standortgutachten von 2012 sind insgesamt elf Standorte untersucht worden:
Alle Standorte wurden zunächst in einer Nutzwertanalyse in den Kategorien Lage, Erschließung und Grundstück überprüft worden. Alle Standorte wurden dann in allen Kriteririen der drei Kategorien mit Punkten zwischen 0-3 bewertet. Dabei hat sich der Standort Flugfeld Süd, u.a. wegen der guten Erschließung für Autoverkehr, ÖPNV und Rettungsfahrzeuge und die zentrale Lage durchgesetzt.
Alle anderen Standorte haben in der Nutzwertanalyse schlechter abgeschnitten. Hinzu kommt, dass viele der Standorte (u.a. auch der Gewann Stöckach) aufgrund von vorher definierten Ausschlusskriterien ausgeschieden sind, bspw. weil sie überhaupt nicht zum Kauf zur Verfügung standen und/oder es keine Aussicht auf die Erstellung eines rechtskonformen Bebauungsplans gab.
Die Ergebnisse des städtebaulichen Ideenwettbewerbs haben gezeigt, dass alle im Funktions- und Raumprogramm vorgesehenen Flächen für zukünftige medizinische Entwicklungen auf dem Grundstück des Flugfeldklinikums Platz finden.
Um im Hauptgebäude des Klinikums noch mehr Spielraum für Entwicklungen zu schaffen, ist es sinnvoll, die Verwaltung des Klinikverbunds sowie die Akademie für Gesundheitsberufe auf das angrenzende Nachbargrundstück im Osten auszulagern. Diese Planung entspricht auch der Empfehlung des Preisgerichts des städtebaulichen Ideenwettbewerbs. Auf dem angrenzenden Grundstück können darüber hinaus weitere Flächen für gesundheitsaffine Leistungen entstehen (wie z.B. Einrichtungen für Reha oder Kurzzeitpflege). Alle Informationen zum geplanten Gebäude für nicht-medizinische Funktionen auf dem östlichen Nachbargrundstück finden Sie hier.
Für das Flugfeldklinikum gibt es rund 1.400 Parkplätze für Besucher, Patienten und Mitarbeiter in zwei Parkhäusern. Das sind mehr Parkplätze als bisher in den Kliniken in Böblingen und Sindelfingen zur Verfügung stehen.
Das Parkhaus West bietet Platz für rund 900 Fahrzeuge. 565 Parkpl#tze stehen im Parhaus Ost, neben dem Hochpunkt, zur Vefügung.
Außerdem ist das Flugfeldklinikum mit der Nähe zum Bahnhof Böblingen mit S-Bahn-Anschluss und der geplanten Bushaltestelle am Flugfeldklinikum deutlich besser an den öffentlichen Nahverkehr angebunden als die bisherigen Klinikstandorte.
Ja, das haben unter anderem die Ergebnisse des städtebaulichen Ideenwettbewerbs gezeigt. Zwar ist das circa fünf Hektar große Areal auf dem Flugfeld kleiner als die Fläche der derzeitigen Klinikstandorte, moderne Kliniken wie das Flugfeldklinikum werden jedoch heute funktionaler geplant und mit den Flächen wird sparsamer und effektiver umgegangen. Die Ergebnisse des Ideenwettbewerb für das Flugfeldklinikum haben gezeigt, dass die benötigten Flächen gut auf dem Grundstück untergebracht und städtebaulich attraktiv angeordnet werden können. Die Preisträger haben Konzepte geliefert wie ein ansprechender städtebaulicher Entwurf aussehen kann, der die Anforderungen hinsichtlich Flächenbedarf und Funktionen der Klinik erfüllt und gleichzeitig Lösungen für die standortspezifischen Herausforderungen auf dem Flugfeld wie Schallschutz, Verkehrserschließung und die Gestaltung von Grünflächen liefert.
Die Empfehlung der Jury war es jedoch, Flächen für nicht-medizinische Funktionen wie beispielsweise der Verwaltung auf ein benachbartes Grundstück auszulagern, um für das Flugfeldklinikum in Zukunft weitere räumliche Entwicklungsmöglichkeiten offen zu halten. Besonders vor dem Hintergrund, dass alle Wettbewerbsbeiträge eine sehr intensive Ausnutzung des bisher verfügbaren Grundstücks beinhalteten. Dieses Erfordernis wurde auch von den Fraktionen bestätigt, die in der Kreistagsitzung vom November 2016 die Verwaltung beauftragten, mit dem Zweckverband Flugfeld Verhandlungen zum Erwerb eines Anschlussgrundstücks östlich des Baugrundstücks des Flugfeldklinikums aufzunehmen. Im April 2019 wurde dann mit Beschluss des Kreistags entschieden, weitere Grundstücksflächen zu kaufen. Gegenstand dieser Verhandlungen waren das sogenannte Baufeld 4-2 sowie eine Teilfläche der Elly-Beinhorn-Straße und die grüne Fuge Ost. Alle Grundstücksteile liegen östlich vom Baufeld des Flugfeldklinikums. Der Vertrag, der im Dezember 2019 vom Zweckverband Flugfeld und dem Landkreis Böblingen unterzeichnet wurde, sieht vor, dass der Hochpunkt für die nicht-medizinischen Funktionen auf dem Baufeld 4-2 entstehen wird.
Insgesamt ist für den Neubau Flugfeldklinikum eine Nutzfläche von rund 51.400 m² vorgesehen. Für den Hochpunkt auf dem benachbarten Grundstück im Osten ist insgesamt eine Nutzfläche von rund 8.400 m² vorgesehen.
Die Finanzierung des Neubaus beruht auf drei Säulen: Förderung durch das Land Baden-Württemberg und Darlehensaufnahme und Eigenmittel des Landkreises Böblingen.
Das Land fördert den Neubau mit voraussichtlich circa 50 Prozent. Der Förderantrag beim Land Baden-Württember wurde bereits eingereicht und das Projekt wurde mit jeweils 210 Millionen Euro in das Krankenhausbauprogramm 2020 und 2021 aufgenommen. Eine erste Planungsrate für den Bau der Flugfeldklinik in Höhe von 8 Millionen Euro hat das Sozialministerium im August 2015 bereits bewilligt. Im Juli 2020 wurde die Bewilligung einer zweiten Planungsrate in Höhe von 18 Millionen Euro durch das Land Baden-Württemberg verkündet.
Der Rest soll über Darlehen und Eigenkapital durch den Landkreis Böblingen finanziert werden.
Das Gesamtprojektbudget beläuft sich auf 800 Mio. Euro.
Beim Neubau Flugfeldklinikum wurde zunächst eine Vergabe im Partnering-Verfahren angestrebt. Jedoch hat sich gezeigt, dass eine Projektrealisierung mit einem Generalunternehmer nicht zu den geplanten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und im vorgegebenen Zeitrahmen des Projekts umgesetzt werden kann. So wurde die Vergabeform für den Klinikneubau an die aktuelle Marktsituation angepasst und eine Vergabe im Einzelgewerk angestrebt. Den notwendigen Beschluss für den Wechsel des Vergabeverfahrens hat der Planungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am 11. März 2020 erteilt.
Der Bau eines neuen gemeinsamen Krankenhauses für Sindelfingen und Böblingen ist notwendig, um den Menschen in der Region auch in Zukunft eine wohnortnahe medizinische Versorgung in höchster Qualität bieten zu können. Langfristig ist der Betrieb der beiden bestehenden Krankenhäuser sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus medizinischer Sicht nicht sinnvoll.
Beim Klinikum Sindelfingen-Böblingen handelt es sich um ein Haus an zwei Standorten, jedes Fachgebiet gibt es nur einmal. Durch diese Zweihäusigkeit ergeben sich massive Nachteile, für Patienten und Mitarbeiter, aber auch finanziell. Beispielsweise sind insgesamt pro Jahr mehr als 1.200 Krankentransporte zwischen den Kliniken notwendig, dazu kommen die Pendelwege der Mitarbeiter. Außerdem müssen teure Doppelstrukturen vorgehalten werden, wie Notaufnahme, Pforten, medizinische Geräte, gut funktionierende Teams und vieles mehr.
Hinzu kommt, dass die Gebäude beider Krankenhäuser aus den 60er Jahren stammen und die Anforderungen an Krankenhausgebäude heute ganz andere sind als damals. So sind nicht nur die Patientenzahlen stark gestiegen. Auch in medizinischer Sicht hat sich viel geändert: Zum Einen werden die Eingriffe schonender, wodurch sich die Liegezeit der Patienten auf durchschnittlich 5,5 Tage reduziert hat. Häufig kommen Patienten sogar nur noch für einen Tag ins Krankenhaus. Moderne medizintechnische Geräte wie neue Diagnosegeräte benötigen außerdem zusätzliche, technisch adäquat ausgestattete Räume – mit denen man 1960 noch nicht kalkulierte. Die bestehenden Krankenhäuser werden daher seit Jahrzehnten nachgerüstet und saniert. Doch kann nicht alles kann so saniert werden, wie es den heutigen Standards entspricht.
Der Neubau eines gemeinsamen Krankenhauses ist daher die sinnvollste Variante um den Menschen in der Region Sindelfingen/Böblingen langfristig Medizin in höchster Qualität bieten zu können - sowohl für die Patienten als auch aus finanzieller Sicht. Unter anderem erleichtert die Zusammenlegung die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche und damit die interdisziplinäre Behandlung von Patienten - einer der Hauptpfeiler des Heilungserfolges.
Der Haupteingang mit seinem vorgelagerten, gut einsehbaren Stadtplatz wird der Innenstadt zugewandt im Osten angeordnet und bildet den Auftakt des Klinikums. Als zusätzlicher identitätsstiftender Baustein bildet die eigenständige Einheit des Eltern-Kind-Zentrums das Gesicht zur Grünen Mitte und unterstützt diesen Auftakt.
Weiter wird das Gebäude funktional und formal in einen Nordbaukörper und einen Südbaukörper gegliedert. Als zentrales Element fungiert die Magistrale in Verlängerung der Elly-Beinhorn-Straße. So wird der städtebauliche Charakter des Straßenverlaufs innerhalb des Gebäudes fortgesetzt. Der große Gebäudekomplex des Nordbaukörpers wird kammartig über mehrere Gebäudefugen mit der Grünen Mitte und dem Langen See verzahnt. Dadurch entsteht eine fingerförmig strukturierte Nordseite des Gebäudes mit alternierenden Höhenstaffelungen in den Fugen. Zusammen mit einem gläsernen Verbindungssteg erhält das Klinikgebäude eine spannungsreiche Gliederung.
Im Inneren wird das Gebäude konsequent nach medizinischen und patientenorientierten Kriterien funktional gegliedert. Ein großzügiges, zweigeschossiges Foyer setzt den Stadt-platz im Inneren fort. Es lenkt die Patienten und Besucher in die Magistrale ein. In dem der Calwer Straße zugewandten Südbaukörper werden sämtliche zentralen Funktionsbereiche angeordnet. Im Erdgeschoss bilden die Zentrale Notaufnahme als erste Anlaufstelle und die direkt angeschlossene Radiologie eine sinnhafte medizinische Einheit. Direkt darüber liegt der zentrale Operationsbereich. Im Nordbaukörper entwickeln sich im Erdgeschoss die verschiedenen medizinischen Fachbereiche. Diese sind entlang der Magistrale zugänglich.
Im ersten Obergeschoss werden alle intensivmedizinischen Bereiche verortet. In den darüber liegenden Ebenen orientieren sich die Pflegestationen nördlich der Magistrale ausschließlich in Richtung der Grünen Mitte. Im Untergeschoss sind neben den Logistikflächen weitere Versorgungseinrichtungen untergebracht.
Die Gebäudestruktur verknüpft alle medizinischen Disziplinen ideal und schafft den Nutzern möglichst kurze Wege in einem attraktiven Arbeitsumfeld. Indem funktional zusammengehörige Bereiche wie die zentrale Notaufnahme und Aufnahmestation oder Linksherzkatheter- und der OP-Bereich auf einer Ebene direkt nebeneinander angeordnet sind, sind optimale betriebliche Abläufe möglich.
Für die Patienten sind alle Pflegezimmer als Ein- und Zweibettzimmer konzipiert. In der Geburtsklinik im Flugfeldklinikum wird es außerdem mehr Familienzimmer und größere Zimmer in der Kinderklinik geben, um Eltern besser unterbringen zu können. Außerdem wurde großer Wert darauf gelegt, dass die Planung für zukünftige Entwicklungen angepasst werden kann und Bereiche ggf. flexibel umgenutzt werden können. Daher wurden beispielsweise alle Ambulanzen im Erdgeschoss in sogenannte Cluster zusammengefasst.
Durch die Gliederung des Gebäudekomplexes entstehen verschiedene Innenhöfe und Dachgärten auf unterschiedlichen Stockwerkniveaus. Kleinere Aufenthaltsinseln werden so zu Rückzugsräumen, die persönliche Gespräche möglich machen.
Um optimale medizinische und pflegerische Betriebsabläufe im Neubau Flugfeldklinikum sicherzustellen, wurden diese gemeinsam mit den Nutzergruppen erarbeitet. In mehr als 100 Treffen haben rund 350 Ärzte, Pflegekräfte und Mitarbeiter aus den Versorgungsbereichen ihre Anregungen eingebracht. Die Abstimmungsrunden mit den Nutzergruppen zeigten, welche medizinischen Einheiten räumlich miteinander verknüpft werden sollten, um optimale Arbeitsabläufe zu erhalten. Außerdem wurden so die Anforderungen an die Ausstattung, wie Medizintechnik oder digitale Infrastruktur, ermittelt. Die Anregungen berücksichtigten die Architekten und Planer in der Planung des Neubaus. Dies gewährleistet im späteren Klinikbetrieb die bestmögliche medizinische Versorgung des Patienten. Auch Menschen mit Behinderung wurden einbezogen, um auf ihre besonderen Bedürfnisse eingehen zu können.
Die Umzugskosten sind derzeit mit 1,5 bis ca. 2 Mio. Euro veranschlagt und in der Gesamtkalkulation des Neubauprojektes mit enthalten.
In 70 Treffen mit rund 350 Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitern der Versorgungsbereiche wurde eine Gebäudestruktur entwickelt, die alle medizinischen Disziplinen ideal miteinander verknüpft. Funktional zusammengehörige Bereiche wurden nebeneinander angeordnet. Dies ermöglicht optimale Betriebsabläufe im neuen Klinikum mit möglichst kurzen Wegen und einem attraktiven modernen Arbeitsumfeld für die Mitarbeiter. Patienten profitieren somit von einer optimalen medizinischen Versorgung. Darüber hinaus orientieren sich alle Pflegestationen hin zur Grünen Mitte des Flugfeldes. Die Konzeption der Pflegezimmer als Ein- und Zweibettzimmer unterstützt den Patientenkomfort zusätzlich. Für (werdende) Eltern stellt die Geburtsklinik mehr Familienzimmer als bisher zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es auch in der Kinderklinik größere Zimmer als am alten Klinikstandort.
Ein von Grün geprägter Außenraum des Klinikums mit mehreren bepflanzten Innenhöfen und Dachgärten bietet Patienten, Mitarbeitern und Anwohnern ein erholsames Umfeld.
Klinikverbund Südwest gGmbH
Calwer Straße 68
71034 Böblingen
Telefon: 07031 98-11062
E-Mail: flugfeldklinikum@klinikverbund-suedwest.de
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